Wer sucht nicht nach Spielen für eine Geburtstagsfeier im Haus oder im Garten. Da gehen einem schnell die Ideen aus. Hier einige Anregungen.

Was fühlst du?
Verstecken sie verschiedene Gegenstände (Steine, Nüsse, Ringe, Holzfiguren) in kleinen Stoffsäckchen. Lassen sie die Kinder tasten und raten, was drin ist. Oder bekleben Sie Kärtchen mit Wolle, Schaumstoff, Watte oder Leder. Die Kinder tasten und raten mit verbundenen Augen. Das Spiel schult den Tastsinn.

Duft-Memory
Wie riecht Rosmarin, wie Thymian, Essig, Kaffeepulver oder Chanel No. 5? In kleine Flakons werden Essenzen, Kräuter oder Pulver gefüllt, Wattebäusche mit Parfüm, Rasierwasser, Duftöl betreufelt. Jeder Geruch ist zweimal vorhanden, die Spieler müssen die Paare mit verbundenen Augen finden.

Weg-Rennen
Jeder legt zwei Bogen Schreibpapier vor sich auf den Boden und tritt darauf.
Der hintere Bogen wird nach vorn gelegt. Die Füße dürfen nur auf das Papier treten.
So kommt ihr Schritt für Schritt weiter.
Wer ist als Erster im Ziel?

Wollknäuel wickeln
In einem dicken Wollknäuel wurden verscheidene kleinere Süßigkeiten eingewickelt. Der Startspieler hat eine Mütze auf, einen Schal um und Wollhandschuhe an. Auf "Los!" fängt der Starspieler an das Wollknäuel abzuwickeln, welches in einer Schüssel liegt. Gleichzeitig würfeln die Mitspieler reihum, bis ein Spieler eine 6 gewürfelt hat. In dem Moment wechselt die Winterkleidung zu dem Spieler der die 6 gewürfelt hat und dieser wickelt das Knäuel weiter ab. Die Süßigkeiten die freigewickelt wurden, gehen an den entsprechenden Spieler. Es ist sinnvoll einen Assistenten bereitzuhalten der beim Wechsel der Winterkleidung hilft. Hier kommt jede Menge Geschwindigkeit auf.

Kartoffel Duell
Zwei Spieler stehen sich gegenüber. Zwischen ihren Füßen läuft ein Kreidestrich als Grenze. Jeder hat in der linken Hand einen Löffel, auf dem eine Kartoffel liegt, in der rechten einen leeren Löffel. Es gilt, dem anderen mit dem leeren Löffel die Kartoffel abzunehmen und dabei die eigene Kartoffel zu retten. Wer die Grenze überschreitet hat verloren.

Hänschen, piep!
Ein großer Kreis; alle sitzen auf Stühlen. Die Blindekuh wird ein paarmal herumgedreht, setzt sich dann einem Kind auf den Schoß und bittet: "Hänschen, piep!" Dann muß das Hänschen "piep" sagen - mit verstellter Stimme natürlich - und die Blindekuh muß raten, wer's ist.

Steinsprung
Die Kinder werfen einen Stein vor sich auf den Boden. Dabei müssen sie beachten, dass sie den Stein mit einem Sprung erreichen und neben dem Stein landen können. Wie oft schafft es ein Kind, den Stein zu werfen und zu springen, ohne dass er zu weit fällt?  Wer kann mit den wenigsten Steinwürfen eine bestimmte Strecke überwinden?

Streichholzschachtel-Stafette
Die Hülle einer Streichholzschachtel wird von Nase zu Nase weitergegeben, ohne Mithilfe der Hände. Man bildet zwei Gruppen und startet gleichzeitig. Die Gruppe, bei der die Hülle am schnellsten durchgegeben wurde, hat gewonnen und erhält eine Belohnung.
 

Ochs am Berg
Der Ochs steht am Berg, d.h. mit dem Gesicht zur Hauswand. Hinter seinem Rücken, etwa 20-30 Schritte entfernt, sind die Mitspieler in einer Linie nebeneinander aufgereiht. Auf "Los!" setzt sich die ganze Gesellschaft in Bewegung, vorsichtig, mit winzigen Trippelschritten, denn plötzlich dreht sich der Ochs um, und wen er bei irgeneiner Bewegung überrascht, der wird zur Anfangslinie zurückgeschickt.
wer als erster, ohne erwischt zu werden, bis zur Wand vorgedrungen ist und sie berührt, ist Sieger.

Wollknäuel wickeln
In einem dicken Wollknäuel wurden verscheidene kleinere Süßigkeiten eingewickelt. Der Startspieler hat eine Mütze auf, einen Schal um und Wollhandschuhe an. Auf "Los!" fängt der Starspieler an das Wollknäuel abzuwickeln, welches in einer Schüssel liegt. Gleichzeitig würfeln die Mitspieler reihum, bis ein Spieler eine 6 gewürfelt hat. In dem Moment wechselt die Winterkleidung zu dem Spieler der die 6 gewürfelt hat und dieser wickelt das Knäuel weiter ab. Die Süßigkeiten die freigewickelt wurden, gehen an den entsprechenden Spieler. Es ist sinnvoll einen Assistenten bereitzuhalten der beim Wechsel der Winterkleidung hilft. Hier kommt jede Menge Geschwindigkeit auf.

Topfschlagen
Mitten auf dem Spielplatz steht ein umgestülpter Topf. Die Blindekuh bekommt einen Stock in die Hand, wird ein paarmal herumgewirbelt und muß nun versuchen, den Topf zu treffen. gelingt es ihr, so darf sie sich die unter dem Topf versteckte süße Belohnung holen.

Springkreis
Mitten in einem großen Kreis steht ein Spieler mit einer langen Schnur, an deren Ende ein schwerer, nicht zu harter Gegenstand befestigt ist. (Sandsack, Turnschuh,...) Knapp über dem Boden läßt er die Schnur kreisen, immer schneller und schneller, so daß die Kreisleute immer eifriger hochspringen müssen. Wen die Schnur trifft, der muß ausscheiden.

Heiß und Kalt
Während ein Mitspieler vor der Türe wartet, wird ein Gegenstand versteckt. Dann muß der Mitspieler suchen. Dabei helfen ihm die anderen, indem sie ihm zurufen: "Kalt! Eisig!" oder ähnlich, wenn er noch weit vom Versteck entfernt ist, und: "Wärmer! Wärmer! Heiß! es brennt!" je näher er dem Versteck kommt.

Dosen werfen
Auf einer Kiste wird eine Pyramide aus neun gleichen Blech- oder Plastikdosen aufgestellt. Nacheinander versuchen die Spieler von einer Linie am Boden aus die Dosen umzuwerfen. Als Wurfgeschoß eignen sich nicht nur Bälle sondern auch aufgerollte Strümpfe (macht das Zielen nicht einfacher). Sieger ist natürlich wer mit einem Wurf die meisten Dosen umwirft.

Strohhalmstaffel
Haben wir von der Limonade noch unsere Strohhalme, so benützen wir sie gleich zum Staffellauf. Jeder muß mit seinem Strohhalm ein dünnes Stück Seidenpapier vom Halm seines Nachbarn wegsaugen und so weiterreichen. Vorsicht! Fällt das Papier herunter, so heißt es noch einmal anfangen.

Ballon-Jagd
Jeder Spieler bekommt an seine beiden Füße je einen Ballon gebunden. Jetzt muß man versuchen, die Ballons der anderen mit den Füßen zum Platzen zu bringen. Wer als letzter noch einen Ballon hat, ist der Sieger.

Pappdeckel-Lauf
Die Laufbahn geht quer durchs Zimmer. Die Wettläufer an der Startlienie halten je zwei gleichgroße Pappdeckel in den Händen (A4). Bei "Los!" legen sie den ersten vor den rechten Fuß, treten darauf, legen den zweiten Pappdeckel vor den ersten, (Kante an Kante!), setzen den linken Fuß darauf, heben dann den ersten Pappdeckel wieder auf, legen ihn vorne an und so weiter. Man darf also nur auf einem Pappdeckel stehen; verboten ist: Hüpfen, schieben, zwei Füße auf einer Pappe.

Tanzt die Apfelsine
Legt eine tolle Platte auf, sucht euch den nettesten Partner und tanzt den Tanz der Apfelsine. Sie muß von den beiden Tänzern zwischen den Stirnen festgehalten werden.

Schildkrötenrennen
Die Spieler befinden sich an der Startlinie in Krabbelstellung. Jedem wird ein großer Wäschekorb übergestülpt. Dann heißt es "Achtung, fertig, los!", und schon krabbeln die Schildkröten in Richtung Ziel davon. Aber immer schön mit dem ganzen Körper unter dem Korb bleiben! Nur mal kurz "rausblinzeln", um die Krabbelrichtung sicherzustellen, ist natürlich erlaubt. Welche Schildkröte erreicht zuerst ihr Ziel.

Dreibein
Jeweils zwei Spieler tun sich zu einem Paar zusammen. Das linke Bein des einen und das rechte Bein des anderen werden an den Knien zusammengebunden. Die Dreibeiner veranstalten ein Wettrennen untereinander. Viel Spaß!

Rollendes Ufo
Auf einer glatten Fläche, beispielsweise auf der Terasse, wird ein Bettuch ausgebreitet und an den Seiten mit einigen Steinen beschwert. Auf das Bettuch legt man 20-30 kleine flache Dinge als Preise: Kekse, Rosinen, Münzen, Brausetütchen eignen sich gut dafür.
Nun begeben sich alle Kinder an die Startlinie. Sie ist ungefähr einen Meter vom Bettuch entfernt. Jeder Spieler bekommt drei runde Bierdeckel, die er jetzt hintereinander in Richtung Bettuch lossausen läßt. der Bierdeckel kann auf seiner Schmalseite sehr gut und schnell flitzen, schlägt dann aber meist seinen eignen Weg ein, kippt um und bleibt liegen. Bedeckt der Bierdeckel nun einen Preis, darf der Spieler den Preis behalten.